Prepbook vs. Notion
Notion speichert Rezepte in einer Datenbank, die du selbst aufbaust und pflegst. Prepbook weiß schon, was ein Rezept ist.
Viele Menschen, die ordentliche Systeme mögen, haben sich in Notion eine Rezeptdatenbank gebaut, und die Vorlage sieht meistens fantastisch aus.
Prepbook ist die Version dieser Idee, bei der die Kochfunktionen schon fertig sind. Ein Rezept lebt: Mit jedem Kochen kommen Änderungen, Korrekturen und Notizen dazu, bis es so dasteht, wie du es tatsächlich machst. Prepbook behandelt es als Dokument, an dem du weiterschreibst, und versteht, was darin steht.
Welche Lösung zu dir passt, hängt davon ab, wie viel der Arbeit du selbst machen willst. Notion gibt dir eine leere Leinwand und die Pflege, die dazugehört. Prepbook gibt dir ein Kochbuch, das eine Zutat von einem Satz unterscheiden kann.
Im direkten Vergleich
| Funktion | Prepbook | Notion |
|---|---|---|
| Einrichtung | Anmelden und ein Rezept hinzufügen | Eine Vorlage bauen oder installieren und dann pflegen |
| Ein Rezept schreiben | Ein freies Dokument, das Prepbook als Rezept liest, ohne etwas zu markieren | Eine Seite und die Eigenschaften, die du festlegst |
| Ein Rezept aus dem Web speichern | Link einfügen und ein sauberes, strukturiertes Rezept bekommen | Eine ausgeschnittene Seite, die meist aufgeräumt werden muss |
| Import aus einem Video | YouTube, TikTok und Instagram | Nicht unterstützt |
| Import aus einem Foto | Eine Kochbuchseite oder eine handgeschriebene Karte fotografieren | Nicht unterstützt |
| Zutaten skalieren | Auf jede Menge skalieren, die Zahlen werden direkt im Text angepasst, auch die mitten im Satz | Kopfrechnen |
| Kochmodus | Schritt-für-Schritt-Ansicht mit griffbereiten Zutaten, Bildschirmsperre und Timern | Scrollen mit dem Fingerknöchel |
| Zutaten in den Schritten verknüpft | Tippe in einem Schritt auf eine Zutat, um zu sehen, wie viel hineinkommt | Nicht unterstützt |
| Kochverlauf | Tippe bei jedem Kochen auf „Gekocht“, und jeder Versuch landet mit deinen Notizen im Protokoll des Rezepts | Eine Eigenschaft, die du von Hand pflegst |
| Versionsverlauf | Jede frühere Version eines Rezepts bleibt erhalten, du kannst jederzeit zurückblicken | Seitenverlauf |
| Suche | Assoziative Suche: „etwas mit Linsen für einen kalten Abend“ findet den Eintopf | Suche nach Stichworten und Eigenschaften |
| In der Küche, offline | Ja | Auf dem Handy lückenhaft |
| Ein einzelnes Rezept teilen | Jedes Rezept bekommt einen Link, der sich in jedem Browser öffnet, ohne App oder Konto | Eine geteilte Seite, umgeben vom Mobiliar deines Workspace |
| Wofür es gemacht ist | Rezepte und alles, was zum Kochen dazugehört | Alles, was du abbilden möchtest |
Weiß, dass es ein Rezept ist > speichert nur den Text
Ein Allzweckwerkzeug hat keine Ahnung, was ein Rezept ist. Es kann eine Zutat nicht von einem Satz unterscheiden, also musst du jede Kochhilfe selbst von Hand ersetzen, jedes einzelne Mal.
Prepbook liest das Rezept. Füge einen Link ein oder schreib es auf, wie es kommt, und die Zutaten landen bei den Zutaten, die Schritte bei der Zubereitung, und nichts muss markiert werden. Daraus ergibt sich das Nützliche: Skalieren passt jede Menge direkt im Text an, auch die mitten im Satz, ein Tippen auf eine Zutat in einem Schritt zeigt, wie viel hineinkommt, und der Kochmodus zeigt einen Schritt nach dem anderen, mit den Zutaten griffbereit, laufenden Timern und eingeschaltetem Bildschirm.
In einer Notion-Datenbank ist ein Rezept, das du für zwei Personen halbierst, ein Rezept, das du im Kopf halbierst, am Herd, genau in dem Moment, in dem du am wenigsten zum Rechnen aufgelegt bist.
Die Pflege ist der eigentliche Preis
Eine Rezeptdatenbank in Notion kostet kein Geld, aber viel Aufmerksamkeit. Jemand muss die Eigenschaften festlegen, die Tags einheitlich halten, aufräumen, was der Clipper hineingekippt hat, und jedes Rezept in die Form bringen, die die Vorlage erwartet.
Prepbook übernimmt das Formen. Es gibt keine Vorlage zu pflegen und kein Schema, auf das man sich einigen muss, also bleibt mit einem Rezept nur noch eines zu tun: es zu kochen.
Jedes Mal, wenn du es kochst
Tippe auf Gekocht, wenn du etwas kochst, und dieser Versuch landet mit Datum im Protokoll des Rezepts, zusammen mit allem, was du dazu sagen willst: was du ausgetauscht hast, was schiefging, wer Nachschlag wollte. In Notion ist das eine Eigenschaft, an deren Aktualisierung du denkst, oder meistens eben nicht.
Über ein paar Monate wird das Protokoll zur Geschichte des Rezepts, und das Rezept selbst pendelt sich auf die Version ein, die du tatsächlich machst. Und wenn du es umschreibst, geht nichts verloren. Der Versionsverlauf bewahrt jede frühere Version auf, sodass du jederzeit nachsehen kannst, wie es klang, bevor du den Zucker halbiert hast.
Teilen, was du kochst
Prepbook gibt jedem Rezept einen öffentlichen Link, der sich als Rezept öffnet, nicht als Seite aus dem Workspace von jemandem. Deine Schwester öffnet ihn auf welchem Handy auch immer, liest das Rezept, skaliert es auf vier Personen und installiert nie etwas.
Rezepte kommen genauso leicht wieder heraus. Exportiere alles als Markdown, PDF, HTML oder reinen Text, wann immer du willst, sodass nichts, was du hier schreibst, eingesperrt ist.
Wann Notion besser zu dir passt
Wenn deine Rezepte in einem Workspace leben, in dem du jeden Tag bist, oder du etwas Ungewöhnliches abbilden willst, etwa ein Fermentationsprotokoll oder eine Kostenaufstellung pro Portion, ist Notion genau dafür gemacht. Prepbook ist für das Kochen selbst gemacht.
Deine Rezepte aus Notion übertragen
- Die meisten Notion-Rezepte stammen von einer Webseite, und der Original-Link liefert das sauberste Ergebnis. Füge ihn in Prepbook ein, und das Rezept kommt sauber strukturiert zurück, mit Foto.
- Rezepte, die du selbst getippt hast, exportierst du als Markdown oder Word und importierst die Datei, oder du fügst den Text direkt in ein neues Prepbook-Rezept ein.
- Dieselben Wege funktionieren für Evernote, Obsidian und Apple Notizen.
Häufige Fragen
Kann ich einen Notion-Export in Prepbook importieren?
Ja. Prepbook liest Markdown-, JSON-, .docx- und .rtf-Dateien, das deckt ab, was Notion exportiert. Du kannst auch den Original-Link eines Rezepts einfügen und es komplett neu aufbauen lassen.
Warum nicht einfach eine Notion-Rezeptvorlage nutzen?
Das geht, und es funktioniert, bis die Pflege keinen Spaß mehr macht. Eine Rezept-App weiß, welche Zeile eine Zutat ist, welche ein Schritt und welche Zahl eine Menge, und vom Skalieren bis zum Kochmodus folgt alles daraus.
Funktioniert Prepbook offline?
Ja. Installiere es auf Handy, Tablet oder Desktop, und dein Kochbuch ist auch ohne Verbindung da, Kochmodus inklusive. Alles, was du änderst, wird synchronisiert, sobald du wieder online bist.
Bekomme ich meine Rezepte auch wieder aus Prepbook heraus?
Immer. Du kannst deine ganze Sammlung jederzeit als PDF, Markdown, HTML oder reinen Text exportieren.